Jun 18 2015

Das neue Hundegesetz – Finanzschwache unter Druck

Abgelegt 13:11 unter Demokratie,Tierschutz,Umwelt & Agrar

Mittwoch, 17.06.2015, wurde im Landtag das neue Hundegesetz von SPD, Grünen und SSW gemeinsam mit der FDP beschlossen, gegen die Stimmen von PIRATEN und CDU.
„Angelika Beer (Piraten) befürchtete, dass finanzschwache Gruppen wie Studenten, Rentner, Arbeitslose oder Obdachlose sich künftig keinen Hund mehr leisten können, wenn sie für einen Hundeführerschein zahlen müssen: „Für manche in der Gesellschaft ist der Hund der letzte Luxus, von dem man sich nicht einfach trennen kann.“, so berichtet in „Neues Hundegesetz: Halter-Prüfung statt Rasseliste“. „Der Hundeführerschein und das Training dafür kosten rund 350 Euro, sind zeitaufwändig und anspruchsvoll.“, erklärt NDR.de am 17.06.2015 in: „Gleichheit vor dem Hundegesetz“.

Die Rasseliste wurde abgeschafft. Wer den Hundeführerschein nicht besteht, muss sein Tier abgeben. Als gefährlich eingestufte Hunde müssen an die Leine, können aber nach einem Wesenstest von den Auflagen befreit werden. „Die Piraten-Abgeordnete Angelika Beer kritisierte insbesondere die Leinenpflichten. Ihr 13 Jahre alter friedlicher Mischlingshund würde bei solchen Haltungsbedingungen bissig werden müssen.“, zitiert dazu der SHZ.de am 17.06.2015 in: „Hundegesetz und Nachtragshaushalt – was der Kieler Landtag beschloss“.


Angelika Beer bei Twitter:
Twitter

Parlamentarischen Netzwerkes fr Konfliktprvention

Mehr Demokratie
Mehr Demokratie

Mehr Demokratie