Jan 17 2016

Klasse: Kein Marsch und kein Gehör für Neonazis in Neumünster!

UPDATE 19.01.2016: „Phantasie-Toter der rechten Szene“, bnr.de – und weitere Links zu diesem Themenbereich: KLICK
UPDATE 18.01.2016: „Die Brandnacht“, ndr.de, 18.01.2016 und: „Lübecks offene Brandwunde“, ln-online.de, 16.01.2016

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Rund 400 Gegendemonstranten und ein großes Polizeiaufgebot verhinderten einen Marsch der rund 80 Neonazis in der Böckler-Siedlung. „Im Bereich des Kreisverkehrs an der Stegerwalder Straße hatten sich rund 100 Bürger vom Bündnis gegen Rechts Neumünster zu einer Demonstration versammelt. „Wir werden dem rechten Mob nicht die Straße überlassen“, meinte dessen Sprecher Christoph Ostheimer.“, berichtet KN-online am 16.01.2016 in: „Kein Durchkommen für rechte Demonstranten“. Rund 300 Aktivisten der Antifa versammelten sich auf dem Postparkplatz. Diese beiden getrennten Kundgebungen von demokratischen Antifaschisten und ein sehr starkes Polizeiaufgebot gaben den Neonazis weder Platz auf der Straße noch Gehör für deren rassistische Politik.
„Neumünster: Demos gegen und für Flüchtlinge“, ndr.de, 16.01.2016
„Pfeifkonzert für Neonazis“, shz.de, 16.01.2016
Presseerklärung – Bündnis gegen Rechts Neumünster, nms-bunt-statt-braun.de, 17.01.2016

14.01.2016:
Samstag, 16.01.2016 um 12.30 Uhr – Kein Naziaufmarsch in Neumünster!

Aufruf: Bunt statt braun: Let´s do it again! – 16.01.2016 um 12.30 Uhr – NEU: Treffpunkt ist am „Kreisel“ Legienstraße/Einmündungsbereich Stegerwaldstraße (genannte Treffpunkte in Flyern hier sind nicht mehr aktuell!)

Das Bündnis gegen Rechts Neumünster wird sich am Kreisel treffen und gegen jede Form rassistischer Stimmungsmache, gegen weitere Verschärfungen des Asylrechts, gegen PEGIDA, Alfa, AfD und NPD demonstrieren. Es ist eine stationäre Kundgebung des neonazistischen Zusammenschlusses „Neumünster wehrt sich“ von 13:30 Uhr bis 16:00 Uhr angemel- det. Der Platz befindet sich inmitten der sogenannten Böckler-Siedlung, einem eher wenig belebten Wohngebiet.
„Gegendemonstranten wollen den Rechten die Stirn bieten“, SHZ.de vom 14.01.2016
Aufstand gegen Nazis in Boostedt – 09.01.2016, angelika-beer.de, 08.01.2016
„Zunahme der Gewalt: Fast 50 rechte Straftaten pro Tag“, spiegel.de, 13.10.2015 und KLICK
„Es brennt in Deutschland“ – Fast keine Tat wurde aufgeklärt, zeit.de, 03.12.2015

Die Lenkungsgruppe des „Runden Tisches für Toleranz und Demokratie RT-TuD, Neumünster“ erinnert an den anstehenden 20. Jahrestag des verheerenden Brandes in der Hafenstraße in LübeckErklärung-RT-TuD. Am 18.01.1996 hatten Rechtsradikale Feuer an ein Haus mit über fünfzig Flüchtlingen gelegt. Zehn Geflüchtete starben. Zum Gedenken findet in Lübeck am 16.01.2016 eine Demo statt: KLICK.
Angesichts wachsender rassistischer und rechtsextremistischer Gewalt in Wort und Tat starteten zivilgesellschaftliche Akteure, die sich im Beratungsnetzwerk gegen Rechtsextremismus in Schleswig-Holstein zusammengeschlossen haben, einen Aufruf an Politik, Behörden, Justiz, Medien, Zivilgesellschaft: „Keine Stichworte für Hetze und Hass – gemeinsam gegen Rassismus und Rechtsextremismus“.

Auch die Antifa-Kiel.org ruft zum Widerstand in Neumünster auf: Same Procedure As Last Year, Antifa!?: antifa

Und abends lädt das „Nara – Netzwerk Antirassistische Aktion Kiel“, das „Refugees-Welcome-Summer-Camp 2016“ und die ZBBS e.V. Sie/euch herzlich ein zum THEATERSTÜCK: „WOHIN GEHST DU“ (Theatergruppe „Wir sind hier“/Berlin).
→ SAMSTAG, 16. JANUAR 2016 um 20.00 Uhr (Einlass 19.30 Uhr) im HANSA48 (Hansastraße 48) KIEL


Angelika Beer bei Twitter:
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