Aug 18 2015

Angelika Beer zum Schutt von Kernkraftwerken nach Lübeck : „Verstrahlter eingelagerter Bauschutt muß immer rückholbar sein.“

Abgelegt 21:21 unter Demokratie,Piratenpartei,Umwelt & Agrar

nukleartopf

Die Lübecker Nachrichten berichten heute in: „Schutt von Kernkraftwerken in Lübeck: Skepsis bei den Grünen“ über die Absicht von Umweltminister Robert Habeck, den mehr oder weniger verstrahlten Bauschutt von alten Atomkraft- werken in Schleswig-Holstein, die im Rahmen des Rückbaus abgerissen werden, auf Deponien im eigenen Bundesland SH zu lagern. 2017 rechnet er mit einer Abrissgenehmigung vom Atomkraftwerk Brunsbüttel. Sein Ziel ist eine Entsorgungs- vereinbarung zwichen den kommunalen Spitzenverbänden, Entsorgungsverbänden und Kernkraftbetrieben. Lübeck und die Deponie Niemark sind im Gespräch. Angelika Beer, Landtagsabgeordnete und umweltpolitische Sprecherin der Piraten- fraktion wird in dem obigen Artikel zitiert: „Piratin Angelika Beer stimmt zu: „Alle Deponien und ihre Eignungskri- terien müssen öffentlich gemacht werden.“ Außerdem fordert sie, dass der eingelagerte Bauschutt „im- mer rückholbar sein muss“. Alles andere versuche Sicherheit zu implizieren, die es nicht gebe.“

„Was deponiert wird, ist ungefährlich“ sagt der Kieler Umweltminister Robert Habeck (LN vom 15.08.2015) und: „Der Groß- teil des Bauschutts könne uneingeschränkt wieder verwertet werden – beispielsweise für den Straßenbau“ erklärt der Minister in: „Lübeck soll Bauschutt aus alten Atomkraftwerken deponieren“ (LN vom 15.08.2015). Dagegen spricht z.B. die Pressemitteilung vom 12.01.2015 von der „Initiative im Kreis Groß-Gerau für den Atomausstieg und die Energiewende“: „Freimessen – der Weg in die flächendeckende atomare Verstrahlung?“: „Man weiß aus Langzeitstudien, dass selbst niedrige Strahlendosen längerfristig Krebs verursachen. „Wenn radioaktiv belasteter Bauschutt oder Metallteile in den normalen Wirtschaftskreislauf gelangen, wird die Radioaktivität insgesamt ja nicht weniger“.

Links zu diesem Themenbereich:

„AKW-Rückbau: „Herumwühlen ergibt Staub“, ndr.de, 06.07.2015
„Grüne und Atomaufsicht: Anti-Atom-Initiativen kritisieren Alibi-Veranstaltungen und fehlende Daten“, umweltfairaendern.de, 15.07.2015
„Streit um Rückbau des AKW Brunsbüttel“, antiatomblog.de, 11.07.2015
„Atomaufsicht diskutiert über AKW-Rückbau“, 06.07.2015
„Niedrigere Grenzwerte gefordert“, shz.de, 18.04.2015
„BUND kritisiert Abrissplan für AKW Brunsbüttel“, ndr.de, 21.04.2015
„Mitreden bei der Stilllegung des AKW Brunsbüttel – Einwendungen jetzt!“, umweltfairaendern.de, 11.03.2015
„Es gibt keine unschädliche Dosis“, scinexx.de, 01.07.2015
„Sachsens Deponien machen für AKW-Schutt dicht“, freiepresse.de, 22.06.2015
„Initiative Atomausstieg warnt vor „Freimessung“ – Groß-Gerau, echo-online.de, 16.01.2015
Gefahren ionisierender Strahlung: Ergebnisse des Ulmer Expertentreffens, ippnw.de, 19.10.2013
„Dreckiger AKW-Abriss in Neckarwestheim – Jetzt einwenden“!, atomerbebiblis.ibk.me, 19.01.2015
„Geheimsache radioaktiv verstrahlte Wildsäue“, welt.de, 20.04.2015
„Atom-Rückstellungen von Eon und RWE in Gefahr“, sueddeutsche.de, 28.07.2015
„Strahlungswerte in Fukushima: Greenpeace warnt Bewohner vor Rückkehr“, spiegel.de, 21.07.2015
„Bure: erstes europäisches Endlager für hochradioaktiven Atommüll?“, heise.de, 15.07.2015
„Atomausstieg: Kein Plan für AKW-Bauschutt“, ndr.de, 31.03.2015
„Kritische Beamte stillgelegt“, taz.de, 08.03.2015
„Rostige Atommüllfässer – Diskussion um Bergung“, ndr.de, 09.12.2014

————————————————————————————————————————————————————

„Atomkraft – Dauerproblem ohne Ent-Sorgung“, AB, 20.04.2015
„Zwischenlager in Brunsbüttel – Politische Ratlosigkeit“, AB, 23.01.2015
„Angelika Beer: Brunsbüttel – ein atomarer Albtraum!“, Pressemitteilung Angelika Beer, 16.01.2015
„Angelika Beer: Brunsbüttel – ein atomarer Albtraum!“, AB, 16.01.2015
„Angelika Beer: Niemand weiß, wie Endlagerung geht“, Pressemitteilung Angelika Beer, 12.09.2014
„Jetzt 102 stark beschädigte Atommüllfässer in Brunsbüttel!“, AB, 13.10.2014
„Transparenz und Volksentscheid über Zwischenlagerung radioaktiver Stoffe aus Wiederaufbereitungsanlagen an Kernkraftwerks-Standorten in Schleswig-Holstein unter Beteiligung der Öffentlichkeit sichern, Antrag der Fraktion der PIRATEN, 16.04.2013
„Es ist fünf NACH zwölf: Brokdorf abschalten, und zwar sofort! – UPDATE: Debatte um Castor-Lagerung in SH“, AB, 25.04.2013
„PIRATEN: Keine Lagerung von Atommüll über den Kopf der Bürger hinweg!“, Pressemitteilung Angelika Beer, 24.04.2013
„Piraten diskutieren die Zwischenlagerung von Atommüll in Schleswig-Holstein – Regierungserklärung am 24. April 2013“, AB, 20.04.2013


Angelika Beer bei Twitter:
Twitter

Parlamentarischen Netzwerkes fr Konfliktprvention

Mehr Demokratie
Mehr Demokratie

Mehr Demokratie