Jul 14 2015

Krise und Not in Griechenland trifft auch die vielen Flüchtlinge

Bootfluechtlinge

(Foto: gemeinfrei)

„Im krisengeschüttelten Griechenland verschärft sich die Lage für Flüchtlinge. Rund 78.000 Männer, Frauen und Kinder hätten seit Januar das Land erreicht, sagte die Sprecherin des Flüchtlingshilfswerks UNHCR, Laura Padoan, auf der Insel Lesbos. Damit seien in der ersten Jahreshälfte in Griechenland mehr als sechs mal so viele Menschen angekommen wie im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Das von der Staatspleite bedrohte Land könne die steigende Zahl von Migranten nicht mehr bewältigen. Amnesty International berichtete von großer Solidarität der Griechen mit den notleidenden Flüchtlingen.

Padoan zufolge kommen täglich rund 600 Bootsflüchtlinge auf den griechischen Inseln an, die Hälfte von ihnen auf Lesbos. Nach der Ankunft auf Lesbos müssten sie rund drei Tage zu Fuß in sengender Hitze zu einem Registrierungs-Zentrum in Moria gehen, sagte die UNHCR-Mitarbeiterin. Laut griechischem Recht sei der Transport von nichtregistrierten Flüchtlingen verboten. In einem Camp auf Lesbos warteten derzeit rund 5.000 Flüchtlinge auf Papiere, damit sie auf das griechische Festland und in andere EU-Länder weiterreisen können.“, so berichtet MIGAZIN.de heute, 14.07.2015 in: „Überfordert – Krise in Griechenland trifft Flüchtlinge“. Aktuelles zum Thema Flüchtlinge in D:

„Auch Hamburgs Nachbarn müssen Tausende Flüchtlinge aufnehmen“, abendblatt.de, 14.07.2015
„Flüchtlinge: Jugendamt Neumünster überlastet“, ndr.de, 14.07.2015
„Sächsischer Flüchtlingsrat mit Fäkalien beschmiert worden“, neues-deutschland.de, 13.07.2015
„Günther: Kommunale Gemeinschaftsunterkünfte fördern“, li-online.de, 14.07.2015
„Willkommen in Deutschland“, sueddeutsche.de, 14.07.2015
„Fortschritt beim Resettlement: Mehr Rechte für neu angesiedelte Flüchtlinge“, proasyl.de, 13.07.2015
„Polizei kann Flüchtlinge nicht mehr registrieren“, sueddeutsche.de, 12.07.2015
„Asyldebatte: Wie der Hass auf Flüchtlinge das Netz infiziert“, spiegel.de, 12.07.2015


Angelika Beer bei Twitter:
Twitter

Parlamentarischen Netzwerkes fr Konfliktprvention

Mehr Demokratie
Mehr Demokratie

Mehr Demokratie