Mrz 03 2015

Plastiktüten – Länger Müll als Produkt

Abgelegt 14:03 unter Europa & Außen,Umwelt & Agrar

Um die Zahl der umweltschädlichen Einwegtüten zu senken, dürfen die EU-Staaten künftig die Beutel besteuern oder national sogar verbieten.„, berichtet EU-Info Deutschand am 02.03.2015. Die Pläne treten 20 Tage nach Veröffentlichung im EU-Amtsblatt in Kraft.

Plastiktüten stehen wie ein Symbol für die Vermüllung unseres Alltags. „Für Mikroplastikkügelchen in Peelings. Für Handyladegeräte, die ungefragt mitgeliefert werden und nicht einmal für sämtliche Geräte eines Herstellers kompatibel sind. Für Einwegflaschen. Für Verpackungen um Verpackungen um Verpackungen und darunter noch eine Schicht Styropor. Es ist die Summe, die am Ende Müllstrudel in den Ozeanen produziert und an Land, etwa auf Hawaii, sogar zu einer Art Gesteinsform wird. Oder die – und das ist für die Umwelt nicht besser, sondern nur weniger schlecht – oft genug in der Müllverbrennungsanlage landet.“, so die Taz heute: „Das Symbol der Müllgesellschaft. „Doch selbst ein Komplettverzicht würde den gesamten Kunststoffverbrauch nur um weniger als 1 Prozent senken. Die Brüsseler Initiative darf daher nur ein Anfang sein.“ Angelika Beer, Landtagsabgeordnete der PIRATEN und umwelt- und agrarpolitische Sprechrin ihrer Fraktion, ist an dem Thema dran:
Angelika Beer und Andreas Halle im “Schattenblick” – GEGENWIND/621: Die Lösung des Plastikmüll-Problems als Aufgabe der Politik
Was macht eigentlich die Politik, um das Problem Plastikmüll zu entschärfen?
Plastik – PIRATEN dicht am Thema im Landtag dran
der Antrag der Piraten: Vermeidung von Plastikmüll in Schleswig-Holstein wurde an der Plenartagung am 13.11.2014 abgelehnt

„Die beste Tüte ist zwar die, die gar nicht produziert wird“, sagt Sascha Roth von der Umweltorganisation Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND). Aber da sich Plastiktüten im Alltag nicht immer ganz vermeiden lassen, kann man zumindest auf die Verträglichkeit achten. Hersteller werben mit der Umweltverträglichkeit ihrer Tüten. Nur selten zu Recht.“, berichtet die Taz, ebenfalls heute, im Artikel: „Welche Tüte passt zu mir?. „Die EU will Einwegtüten-Verbrauch eindämmen – doch die Hersteller setzen Sonderregeln durch. In Deutschland soll sich erst mal nichts ändern.“, so die Taz: „Ganz dünne Beute(l)“.


Angelika Beer bei Twitter:
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