Jan 27 2015

Cyberangriff auf Internethandel „Impact-Mailorder“ – Hack von „National Sozialistische Hacker Crew“?

„An die Kontodaten seien die Hacker aber nicht gekommen. Betroffen von der Attacke sind auch Personen aus Schleswig-Holstein. Sowohl der Internethandel „Impact-Mailorder“ als auch die schleswig-holsteinische Landtagsabgeordnete der Piratenfraktion, Angelika Beer, haben Strafanzeige erstattet. „Wir ermitteln wegen Computersabotage“, so der Polizeisprecher.“, berichtet shz.de. „Doch auch wenn die Hassschrift entfernt wurde, ist es noch nicht gelungen, den Versandhandel wieder herzustellen.“
Auch die Landeskoordinierungsstelle und das Beratungsnetzwerk gegen Rechtsextremismus in SH verurteilen diesen Hackerangriff. „Alle Personen, die von diesem Angriff betroffen sind oder sich bedroht fühlen, können sich durch unsere Beratungsstellen beraten lassen. Nehmen Sie Kontakt auf: 0431-2606873 oder 0431-5114360.“, schreibt 02elf.net.

24.01.2015:
Politikerin Angelika Beer und Händler„Impact Mailorder“ stellten Strafanzeige – Rechte wollen Angst schüren

„Die Aktion ist ein Angriff. Im Internet hat die „National Sozialistische Hacker-Crew“ die Adressen von Engagierten aus der antifaschistischen Szene veröffentlicht. Die Hacker drohen damit, 40.000 Namen, Anschriften und Telefonnummern von „diesen hinterlistigen Abschaum-Gestallten“ zu veröffentlichen. Bisher haben sie etwa 250 Adressen online gestellt.“, berichtet taz.de und weiter: „„Impact Mailorder“ hat Strafanzeige bei der Polizei gestellt. Es ist nicht die einzige.
Die Landtagsabgeordnete der Piraten in Schleswig-Holstein, Angelika Beer, hat ebenfalls Anzeige gestellt. Auf der Facebbook-Seite „Hooligans gegen Antifa“ war sie auf den Link gestoßen. Ihr fiel außerdem auf, dass unter dem Account „Heiko Wieder“ in einem Kommentar der Link veröffentlicht wurde. Unter seinem Facebook-Account „Jens Krüger“ hat der Namensgeber den Wunsch von „Griesgram“ teilweise erfüllt. Er stellte die Adressen von Lübecker Kunden zusammen. Gegen die beiden Personen aus Kevelaer und Reinfeld sowie gegen Unbekannt hat Beer die Anzeige auch wegen „Schädigungsabsicht“ gestellt. „Die Zielsetzung ist offenbar die Aktivierung von Personen aus der rechten Szene, um gegen die in den Listen veröffentlichten Personen vorzugehen“, sagt Beer. Sie hofft jetzt, dass durch die Strafanzeige die Behörden die Möglichkeit haben, die betroffenen Personen zu informieren.“

„In Schleswig-Holstein hat der Hackerangriff offenbar zu einem Nachspiel geführt. Nach Angaben von Angelika Beer waren die gestohlenen Kundendaten zunächst von einer weiteren Person verbreitet worden – maschinenlesbar und eingebettet in Hakenkreuze. „Und mehrere Kommentare zu dem Facebook-Beitrag kündigen Straftaten gegen die aufgelisteten Personen an“, sagte Beer. Eine weitere Person, die nach ihren Erkenntnissen in Schleswig-Holstein wohne, habe dann gezielt die gestohlenen Adressen von Lübecker Kunden des Onlineshops verbreitet. „Von dieser Person werden nicht nur Hakenkreuze gepostet, sondern auch Kommentare wie Zyankali wirke gut“, sagt Beer. Insgesamt legten die diversen Veröffentlichungen den Verdacht der Volksverhetzung, des Verbreitens der Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen, der Billigung von Straftaten sowie des Verstoßes gegen das Bundesdatenschutzgesetz nahe.„, informiert kn-online.de.

23.01.2015:
Angelika Beer: Strafanzeige gegen Rechtsextreme

Angelika Beer, Abgeordnete der Piratenfraktion im Schleswig-Holsteinischen Landtag, hat gestern (22. Januar 2015) bei der Staatsanwaltschaft Kiel Strafanzeige gegen mehrere Rechtsextreme gestellt und die Kriminalpolizei auf eine besondere Gefahrenlage hingewiesen. „Am 21. Januar 2015 wurden auf einer rechtsextremistischen Facebook-Seite unter einem privaten Account ein Link mit Kundendaten eines der linken Szene zugerechneten Onlineshops veröffentlicht. Die Daten wurden darüber hinaus von einer weiteren Person maschinenlesbar, eingebettet in Hakenkreuze, verbreitet. Die Kommentare zu dem Facebook-Beitrag kündigten mehrfach Straftaten gegen die benannten Personen an.“ – Mehr in der Pressemitteilung und piratenpartei.de


Angelika Beer bei Twitter:
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