Feb 17 2020

Erkenntnisse nach dem Nazi Konzert in der Titanic – Kieler Sicherheitsfirma Wilms – präsent mit Nazis

Es gibt vieles zu berichten rund um das Nazi Konzertam Samstag, 15.2. in der Titanic. Hier die Hinweise auf Verbindungen der Nazis mit einer „renomierten“ Sicherheitsfirma, Wilms
Kieler Sicherheitsfirma beschäftigt Mitarbeiter aus dem Umfeld verbotener und militanter Neonazi-Gruppierung „Combat 18“
„Als Schaffensgrundlage unserer Mitarbeiter steht ihre Individualität und Zuverlässigkeit im unmittelbaren Zusammenhang mit der Identifikation zum Unternehmen. Darum ist die Persönlichkeit unserer Mitarbeiter ein wichtiger Faktor bei der intensiven Zusammenarbeit mit den Kunden.“ So heißt es auf der Website der Wilms Sicherheit GmbH aus Kiel.
Mit der Individualität meint es die Firma Wilms offensichtlich zu genau, denn ein Mitarbeiter der Firma besuchte am 15. Februar 2020ein Rechtsrock-Konzert in der Nazikneipe „Titanic“ in Neumünster. Dort spielte die berüchtigte Rechtsrock-Combo „Oidoxie“ auf.
Er ist zu sehen, wie er die Gaststätte betritt:

Quelle 1 und 2: Pixelarchiv pixelarchiv
Pixelarchiv
Dieses Pixelarchiv beinhaltet die gesamt Fotostrecke des Abends rund um die Titanic.

Es ist kein Geheimnis, dass Sicherheitsfirmen immer wieder Mitarbeiter aus der rechtsextremen Szene beschäftigen. So wurde im Januar 2019 bekannt, dass die Firma CMS Sicherheit den ehemaligen Gitarristen der Neonazi-Band Faustrecht, Rainer Butscher, als »Einsatzleiter« beschäftigte.
Auf telefonische Nachfrage teilte der Geschäftsführer von CMS Sicherheit mit, dass es ihm egal sei, was seine Mitarbeiter privat machten.
Wenn man weiß, dass die Firma Wilms im Bereich Objekt- und Eventschutz arbeitet sowie Dienstleistungen für Veranstaltungen anbietet, z.B. auch für die Stadthalle Neumünster, wird einem angst und bange. Werden solche Kräfte doch auch für Parkplatzeinweisungen, Kassiertätigkeiten, Ordnertätigkeiten, Taschenkontrollen und Streifengänge eingesetzt.
Auf der Website von Wilms Sicherheit heißt es, dass die Mitarbeiter auf Wunsch „im voraus“ (sic!) persönlich vorgestellt werden.
Das AFA Netzwerk Neumünster möchte diesen Besucher eines Combat-18-Konzerts nicht persönlich vorgestellt bekommen, sondern würde es begrüßen, wenn dieser Mitarbeiter schleunigst aus der Sicherheitsfirma entfernt wird.


Angelika Beer bei Twitter:
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