Jan 31 2018

NSU Prozess – Kein Schlussstrich – Ausstellung am 4. Februar in Neumünster

Aktiv gegen Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus. Für Solidarität, Weltoffenheit und Völkerverständigung.
Ausstellungseröffnung am 4. Februar NSU

Liebe Mitglieder und Feunde,
Fast alle kennen die Namen der NSU-TerroristInnen, kaum jemand
allerdings die der Opfer der Mordserie – die Perspektive der Angehörigen
findet in den Medien kaum Beachtung. Daher stehen bei der Ausstellung
„Die Opfer des NSU und die Aufarbeitung der Verbrechen“ die Biografien
der zehn Mordopfer im Mittelpunkt. Darüber hinaus setzt sie sich mit den
Verbrechen des NSU, den Bombenanschlägen und zahlreichen Banküberfällen,
sowie der Neonaziszenen, aus denen der NSU hervorging, auseinander.
Analysiert werden zudem Gründe, warum die Mordserie so lange
unaufgeklärt blieb.

Neumünsteraner Antifaschist*innen, der Verein für Toleranz &
Zivilcourage und die Schüler*innenvertretung der Gemeinschaftsschule
Faldera holen diese Ausstellung für drei Wochen in unsere Stadt:
Eröffnet wird sie im DGB-Haus in der Carlstraße 7 am Sonntag, den
04.02.2018, um 18 Uhr mit einem Vortrag des Rechtsanwalts Dr. Björn
Elberling, Nebenklagevertreter beim NSU-Prozess in München. Hier ist die
Ausstellung dann auch an den zwei Folgetagen von jeweils 17 bis 19 Uhr
für die Öffentlichkeit zugänglich. Von Donnerstag, dem 08.02.2018 bis
Mittwoch, den 21.02.2018, sind dann Schulklassen aller Schulen herzlich
eingeladen, die Ausstellung in der Gemeinschaftsschule Faldera,
Franz-Wieman-Str. 8, zu besuchen. Hierzu ist eine
Anmeldung erforderlich, per mail geht dies an: ausstellung-nms@riseup.net

Die Ausstellung wurde erstellt vom Institut für sozialwissenschaftliche
Forschung, Bildung und Beratung (ISFBB) e.V. aus Nürnberg, Informationen
sind unter opfer-des-nsu.de erhältlich.“
Hier das Plakat
Plakat-NSU(1)


Angelika Beer bei Twitter:
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