Mrz 13 2017

10. März im Bundesrat – Maghreb-Staaten sicher? – Landesregierung Schleswig-Holstein will sich enthalten

UPDATE 13.03.2017:
„Zahl der Flüchtlinge in Deutschland – Scheindebatte um Abschiebung“, linksunten.indymedia.org, 13.03.2017
„Die Zahl sinkt: Land erwartet deutlich weniger Flüchtlinge“, Kieler Nachrichten, 13.03.2017
Sichere Herkunftsländer: CDU kritisiert Albig, Schleswig-Holsteinische Landeszeitung, 11.03.2017
„Abschiebepraxis: Kubicki wirft Koalition „Scheinheiligkeit“ vor“, shz.de, 10.03.2017
„Keine sicheren Herkunftsländer! Warum die Bundesrat-Entscheidung zu Maghreb-Staaten richtig ist“, proasyl.de, 10.03.2017
„Das höchste Gericht Griechenlands verhandelt den EU-Türkei Deal“, 10.03.2017

UPDATE 10.03.2017:
„Bundesrat – Maghreb-Staaten sind nicht sicher“, tagesschau.de, 10.03.2017
„PRO ASYL zur Debatte über »sichere« Herkunftsländer“, Pressemitteilung, proasyl.de, 10.03.2017
„Maghreb-Staaten: Nur Show um sichere Herkunftsländer“, zeit.de, 10.03.2017
„Abstimmung im Bundesrat – Sind die Maghreb-Staaten sichere Herkunftsländer?“, faz.net, 10.03.2017

UPDATE 09.03.2017:
„Zur Abstimmung am 10. März im Bundesrat: Gesetzentwurf zum „sicheren Maghreb“ ignoriert Folter und politische Verfolgung“, frsh.de, 09.03.2017
„Einstufung der Maghreb-Staaten als »sicher«: Befürworter haben keine Argumente“, proasyl.de, 09.03.2017

06.03.2017:
TOP 6 – Sichere Herkunftsstaaten: „Der Bundesrat befasst sich am 10. März 2017 mit einem Gesetz, das Algerien, Marokko und Tunesien als sichere Herkunftsländer einstuft.“ Das Gesetz bedarf der Zustimmung des Bundesrates, um in Kraft treten zu können. → „Beschleunigte Asylverfahren für Personen aus dem Maghreb“, bundesrat.de
„Im März 2016 hatte der Bundesrat Bedenken gegen die Bewertung der Menschenrechtslage im Maghreb in dem Gesetzentwurf angemeldet. Im Mai verabschiedete der Bundestag das Gesetz.“ Bayern hat jetzt beantragt, sich erneut mit dem Gesetz zu befassen. (KLICK)

Der „Norden enthält sich im Bundesrat“, welt.de, 04.03.2017: Schleswig-Holstein wird sich bei dieser Abstimmung enthalten. Die Grünen SH sind gegen das Gesetz, die SPD nicht – und aufgrund des Koalitionsvertrages muss bei Uneinigkeit Stimmenthaltung im Bundesrat folgen.

Angelika Beer, migrationspolitische Sprecherin der Fraktion der PIRATEN, nennt das Verhalten der Landesregierung eienen „politischen Zick-Zack-Kurs auf Kosten der Flüchtlinge“: „Kernproblem ist aber auch, dass die Schleswig-Holsteinische Landesregierung ‚links‘ blinkt – aber in Berlin ‚rechts‘ abbiegt.“ Konsequent wäre es, gegen dieses Gesetz im Bundesrat zu stimmen.

Hinweis: Dienstag, 07.03.2017: „Visa – EuGH-Urteil könnte Flüchtlingspolitik revolutionieren“, fr.de, 05.03.2017 (KLICK, KLICK) → „EU-Flüchtlingspolitik 2017“, 07.03.2017

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Bundesrat – Berlin – Schleswig-Holstein:

Gesetz zur Einstufung der Demokratischen Volksrepublik Algerien, des Königreichs Marokko und der Tunesischen Republik als sichere Herkunftsstaaten“, Gesetzesbeschluss des Deutschen Bundestages, 27.05.2016

„Asyl- und Flüchtlingspolitik“, bundesrat.de

„Sichere Herkunftsstaaten“, bamf.de

„Bericht der länderoffenen Arbeitsgruppe: „Aufenthaltsrecht bei nachhaltiger Integration“, schleswig-holstein.de, 23.05.2012

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Presse – Proasyl:

„Tunesien, Algerien und Marokko – Alles sichere Herkunftsländer?“, deutschlandfunk.de, 12.02.2017
„Algerien und Marokko sichere Herkunftsstaaten?“, handelsblatt.com, 17.01.2016

Beiträge zum Thema: „Sichere Herkunftsstaaten“, proasyl.de
Beiträge zum Thema: „Sichere Herkunftsländer“, proasyl.de

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Angelika Beer:

„Angelika Beer: Für eine neue Flüchtlingspolitik – unsichere Herkunftsländer festlegen“, Pressemitteilung, ltsh.de, 08.09.2015 (KLICK)

„Angelika Beer: „Flüchtlinge: CDU fischt zunehmend am rechten Rand“, angelika-beer.de, 17.06.2016

Beiträge zum Thema: „Migration und Flucht“ von Angelika Beer (PIRATEN)

Parlamentarische Initiativen zum Thema: „Flüchtlingspolitik“ von Angelika Beer (PIRATEN)

Parlamentarische Initiativen zum Thema: „Migration und Flucht“ von Angelika Beer (PIRATEN)


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