Okt 17 2013

BI gegen rechts in Glinde geehrt: Hans-Frankenthal-Preis für Dauer-Mahnwache

Die Bürgerinitiative „Glinde gegen rechts“ erhält heute für die Fortführung ihres seit zwei Jahren andauernden Protests gegen den örtlichen Naziladen den Hans-Frankenthal-Preis der Stiftung Auschwitz-Komitee

Seit dem September 2011 gibt es in Glinde nahe Hamburg den Naziladen „Tonsberg“, der ausschließlich die in der rechten Szene weit verbreitete Klamotten Marke „Thor Steinar“ verkauft. Damit dient er als Anlaufstelle für Rechtsextreme aus der ganzen Region. Denn es geht dabei geht es nicht nur um den Verkauf der Kleidung, sondern auch um die Organisation rechtsextremer Strukturen und die Verharmlosung und Verankerung rassistischer Ideologien. Über rechte Mode wird versucht, einen nationalistischen Lifestyle zu etablieren und dadurch Menschen an die rechte Szene heranzuführen. Wer dort einkauft, unterstützt Neonazis.

Seit der Eröffnung des Naziladens haben sich Menschen aus  Glinde organisiert und aktiv Widerstand geleistet. Seit zwei Jahren veranstaltet die „Bürgerinitiative gegen rechts“ tägliche Mahnwachen, informiert über den Laden und verleiht der Forderung Nachdruck, den Laden dicht zu machen: Rassismus und Faschismus darf kein Raum gegeben werden, weder in Glinde – noch anderswo.


Angelika Beer bei Twitter:
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