Jun 30 2016

Abriss des Atomkraftwerks Brunsbüttel – Schwach radioaktiver Atommüll ist nur „emotional belastet“?

Abgelegt 10:16 unter Demokratie,Energiewende,Umwelt & Agrar

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UPDATE 01.07.2016:
„Reaktorschutt in Schleswig-Holstein – „Gesundes Misstrauen“ bleibt“, taz.de, 30.06.2016
„Ortstermin am Fortschrittsdenkmal – Wohin mit dem AKW-Schrott?“, taz.de, 24.06.2016

UPDATE 30.06.2016:
„Grünen-Minister Robert Habeck wirbt für die Deponierung von sehr schwach radioaktivem Bauschutt.“ – „Jörg Wolff von der neuen Harrisleer Bürgerinitiative fasst das Generalmisstrauen gegen Atomkraft und Betreiber so zusammen: Die Elbmarschen hätten weltweit die höchste Kinderkrebsrate. Dann fragt er nach plutoniumhaltigen Kügelchen, die einst in Geesthacht aufgetaucht sein sollen.“ – berichtet SHZ.de heute, 30.06.2016 in: „Angst vor dem Makel des Atommülls“ – Atommüll ist ein „Makel“? Atommüll ist tödlich und kein Schandfleck oder Schönheitsfehler.

UPDATE 29.06.2016:
„Die vor Ort geplante landwirtschaftliche Nachnutzung der Deponie ist strahlenschutzrechtlich unklar. Bis zur Beantwortung der offenen Fragen setzen wir die Lieferung freigemessener Abfälle auf Deponien in Baden-Württemberg aus.“ → „Offene Fragen zur Nachnutzung der Deponie Froschgraben im Landkreis Ludwigsburg“, um.baden-wuerttemberg.de, 28.06.2016 →

UPDATE 28.06.2016:
Antrag auf Bericht im nächsten Ausschuss am 6. Juli 2016 – Thema: Freigemessene Abfälle aus AKWs: „Unter besonderer Berücksichtigung der bisherigen Informationsveranstaltung des MELUR und der Planung, würden wir gerne erfahren, ob das Ministerium entsprechend der „Handlungsanleitung zur Entsorgung freigemessener Abfälle auf Deponien in Baden-Württemberg“ für Schleswig-Holstein ebenfalls eine Handlungsanleitung vorgesehen ist, bzw. wenn nein, warum nicht.“ „Ebenso bitten wir das Ministerium dem Ausschuss die Antwort auf den Offenen Brief der Bürgerinitiative „Kein Atommüll in Schönwohld“ zur Verfügung zu stellen.“ Somit ist der Offene Brief an Minister Habeck jetzt eine Drucksache des Landtages.
→ Diese Sitzung vom Umwelt- und Agrarausschuss am 06.07.2016 ist dann öffentlich und wird live gestreamt. Hier finden Sie die dazugehörende Tagesordnung.

UPDATE 27.06.2016:
Morgen, 28.06.2016, um 18.30 Uhr:
Informationsveranstaltung des Umweltministeriums über Deponiepläne in der betroffenen Gemeinde Harrislee → „Was bedeutet sehr schwach radioaktiv“ und: „Atommüll könnte in Harrislee landen“ – spontan bildete sich die „Bürgerinitiative – Atommüll Einlagerung Stopp Harrislee“

26.06.2016:
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„Bei der Stilllegung und Entsorgung kerntechnischer Anlagen in Schleswig-Holstein sind laut Atomaufsicht lediglich rund zwei Prozent der Abfälle radioaktiv belastet. Die restlichen 98 Prozent könnten zur Verwertung beziehungsweise Lagerung auf einer Deponie freigegeben werden, sagte Jan Backmann von der Kieler Atomaufsicht. „Es sind keine radioaktiv belasteten, sondern emotional belastete Abfälle“, ergänzte Ministeriumssprecherin Nicola Kabel.“, so berichteten die Kieler Nachrichten am 23.06.2016 in: „Atomaufsicht – Demo-Messen in Brunsbüttel“.

Dirk Seifert, BUND HH: „Es muss dringend geprüft werden, ob eine Konzentration dieser Stoffe in einem die notwendigen Rückhalteanforderungen erfüllenden oberflächennahen Endlager sinnvoller ist als die Verteilung der Radioaktivität in verschiedenen Hausmülldeponien und Gegenständen für den menschlichen Umgang. Der BUND lehnt grundsätzlich jegliche Freigaberegelungen in der Strahlenschutzverordnung ab. Dies hat zuletzt 2010 die Bundesdelegierten- versammlung des BUND betätigt.“ → „Stellungnahme zu Defiziten der Regelung von Freigaben radioaktiver Stoffe in der Bundesrepublik Deutschland“, Hannover, Oktober 2013

„Offener Brief an Herrn Dr. Habeck vom 24.06.2016“, bi-kamis.info
Leserbrief zum Artikel – Die Fronten bleiben hart – („Atommüll – Die Fronten bleiben hart“)

„Freigabe radioaktiven Materials beim AKW-Abriss“, ippnw.de, Januar 2016
„Eine sichere Entsorgung von radioaktivem Müll ist nicht möglich“, ippnw.de, 26.06.2013

„Müll-Trennung“ bei AKW-Abriss“, welt.de, 24.06.2016
„Akw-Abfall: Nur zwei Prozent radioaktiv“, ln-online.de, 23.06.2016
„«Müll-Trennung» bei Akw-Abriss: Nur vier Prozent radioaktiv“, bild.de, 23.06.2016
„Brunsbüttel: Zwei Prozent radioaktiver Müll“, ndr.de, 23.06.2016
„Brennelemente-Parkplatz in Brunsbüttel geplant“, ndr.de, 27.05.2016
„Abnehmer für Müll aus Meilern gesucht – Ministererium will Bürgern Ängste nehmen“, Schleswig-Holsteinische Landeszeitung, 24.06.2016
Emotional belasteter Abfall, Dithmarscher Landeszeitung, 24.06.2016
„Gar nicht harmlos“, Kieler Nachrichten, 24.06.2016
„Unsere Stellungnahme zu den Äußerungen von Umweltminister Dr. Robert Habeck im NDR-Fernsehen am 15. Juni 2016“, „Kein Atommüll in Schönwohld – Eine Bürgerinitiative“, bi-kamis.info, 18.06.2016
„Damsdorf Atom-Schutt: Misstrauen ist da“, kn-online.de, 17.06.2016
„Rückbau der AKWs – doch wohin mit dem Müll?“, ndr.de, 15.06.2016
„Niedrig kontaminierte radioaktive AKW-Abfälle: Kontrollieren oder nur emotionale Probleme?!“, umweltfairaendern.de, 07.06.2016
„Robert Habeck im Interview: „Der Abfall ist nicht belastet, außer emotional“, shz.de, 04.06.2016
„Einwendung zum Rückbau des AKW Brunsbüttel“, brokdorf-akut.de, 29.04.2016
„Sammeleinwendung“, brokdorf-akut.de

„Es brennt im Atomkraftwerk“, ausgestrahlt.de, 23.06.2016

„Ausstieg aus der Verharmlosung“, taz.de, 30.07.2016
„Bauschutt oder versteckter Atommüll?“, stuttgarter-nachrichten.de, 17.03.2016
„„Wir sind nicht auf der sicheren Seite“, stuttgarter-nachrichten.de, 17.03.2016
„Schwach radioaktiver Abfall – Ein Berg von Atommüll light“, taz.de, 13.09.2011

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„BUND-Studie zu den Problemen der Freigabe von schwach radioaktiven Stoffen“, bund.net
„Wismut AG – alles strahlt weiter: Fachtagung der Ärzteorganisation IPPNW über die Risiken der Niedrigstrahlung“, umweltfairaendern.de, 03.08.2014
„Vom Rückbau eines Atomreaktors“, ippnw.de, Juni 2016

„Strahlung – Atomkraftwerke machen krank“, ausgestrahlt.de

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„Angelika Beer: „Brunsbüttel: Beim Parken von Atommüll hat die Sicherheit Priorität“, angelika-beer.de, 02.06.2016
„Endlagerkommission gibt gesetzten Zeitplan auf – Atommüll und Atomkraft bleiben ein atomarer Alptraum“, 16.06.2016


Angelika Beer bei Twitter:
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