Feb 25 2012

Vier Teilnehmer an der Gedenkstunde an die Opfer rechtsextremistischer Gewalt berichten in Neumünster

Vier Neumünsterander, die an der Gedenkstunde in Berlin teilgenommen haben, berichteten am Folgetag auf Einladung des Oberbürgermeisters, Dr. Olaf Tauras, über die Eindrücke aus Berlin. Die Kieler Nachrichten veröffentlichten am 25.02.2012 folgenden Bericht: KN25Febr2012GedenkstundeBgR
Der Holsteinische Courier berichtet unter der Überschrift „Tauras ist stolz auf seine vier Botschafter“: HCBericht
Angelika Beer vertritt die Piraten beim Bündnis gegen Rechts und ist Gründungsmitglied des Vereins für Toleranz und Zivilcourage NMS e.V. Sie hat auf der Pressekonferenz die 3227 Unterschriften von Bürgern aus Neumünster aus dem Jahr 2000 vorgelegt. Das Anliegen aller war und ist nur eins: den Club 88 entdlich zu schließen. Dieser zivilgesellschaftliche Auftrag ist noch nicht erfüllt! Auf der Pressekonferenz erinnerte sie auch daran, daß sie im Rahmen des Kunstprojektes von Haake, der mitten im Gartenhof des Berliner Reichstags ein Beet eröffnete, Erde aus dem Garten einer in Neumünster lebenden deutsch – türkischen Familie, die von Nazis bedroht wurde, dorthin gebaracht hat.
Angelika Beer wünscht sich, daß den beeindruckenden Worten von Kanzlering Angela Merkel Taten folgen. Nicht nur im Hinblick auf den Kampf gegen Rechtsextremismus, sondern z.B. auch im Hinblick auf eine menschenfeindliche Abschiebungspraxis in Deutschland. Die folgende Rede im Wortlaut: Rede Gedenkstundesetzt Maßstäbe.

Feb 22 2012

Gedenkveranstaltung für die Opfer rechtsextremistischer Gewalt am 23. Februar in Berlin

Angelika Beer wird als Gründungsmitglied des Vereins für Toleranz und Zivilcourage und ehemalige Bundestags- und Europaabgeordnete an der Gedenkveranstaltung teilnehmen. An der Veranstaltung und der Wichtigkeit hat sich durch den Rücktritt des Bundespräsidenten nichts geändert. Der 23. Februar soll ein Signal der Solidarität sein und ein Aufruf an alle Bürger, sich gegen rechtsextremistisches und antisemitistisches Gedankengut zur Wehr zu setzen. Insgesamt werden vier Vertreter des Runden Tisches für Toleranz und Demokratie aus Neumünster nach Berlin fahren. Die Stadt Neumünster hat diese eingeladen, auf einer Pressekonferenz am 24. Februar um 11:00 Uhr in Neumünster zu berichten. Der Runde Tisch unterstützt den gemeinsamen Aufruf von BDA und DGB zu einer Schweigeminute am 23. Februar um 12:00 Uhr. Hier geht es zum Aufruf: DGB BDA Aufruf 23Febr2012
Der Holsteinische Courier berichtet im Vorfeld darüber wie folgt: Vier Aktive aus Neumünster sind dabei

Feb 19 2012

12. bis 25. März Internationale Woche gegen Rassismus

Abgelegt unter Rechtsextremismus,Termine

Dieses Jahr findet erneut die Internationale Woche gegen Rassismus statt. Diese informative website führt zu zahlreichen Aktionen, Stellungnahmen und Hinweise zu Materialien, die heruntergeladen oder bestellt werden können. Darüber hinaus ist die „Erklärung zivilgesellschaftlicher Organisationen: Morde aufklären, Opfer unterstützen, Rassismus bekämpfen“ auf der Startseite zu lesen.

Feb 16 2012

„Unter Kameraden“ – Tuvia Tenenbom schreibt über seinen Besuch im Club 88 – Staatsanwaltschaft sieht keine Möglichkeit rechtliche Schritte einzuleiten

Der Artikel, der in der Jüdischen Allgemeinen Zeitung veröffentlicht wurde, geht unter die Haut. Aber er rüttelt auch jene wach, die bislang den Club 88, Club Heil Hitler, am liebsten weiter ignoriert und totgeschwiegen hätten. Angelika Beer hat nach Erscheinen des Artikels Unter Kameraden
die Staatsanwaltschaft Kiel gebeten zu prüfen, ob gegen den Club 88 und/oder den Gesprächspartner von Tuvia Tenenbom rechtliche Schritte eingeleitet werden können. In der Stellungnahme der Staatsanwaltschaft wird dies verneint: StAKiel Unter Kameraden
Angelika Beer hat die Antwort der Staatsanwaltschaft an Oberbürgermeister Tauras weitergeleitet. Denn im Umkehrschluß heißt dies, dass öffentliche Initiativen, die vom Club 88 ausgehen, durchaus strafrelevant sein können.

Feb 16 2012

Vor der Landtagswahl: Schleswig-Holstein im Visier der Rechtsextremen

Nazi-Schmierereien in Ratzeburg und Lübeck, NPD Demonstraionen am 31. März in Lübeck und am 1. Mai in Neumünster – das sind nur einige Termine, die zivilgesellschaftliches Engagement im ganzen Land herausfordern. So gibt es Solidaritätserklärungen der Stadt Neumünster mit Ratzeburg, der Stadt Kiel mit Lübeck und Neumünster – und breite parteiübergreifende Bündnisse bereiten Atkionen vor, wie am kommenden Samstag in Mölln. Die NPD tritt in allen Wahlkreisen zur Landtagswahl am 6. Mai an und mobilisiert über unsere Landesgrenzen hinaus zur Demonstration am 1. Mai in Neumünster.
Angelika Beer vertritt die Piratenpartei im Bündnis gegen Rechts und beim Runden Tisch für Toleranz und Demokratie in Neumünster. Sie hat u.a. den Aufruf der Lübecker gegen den Naziaufmarsch unterzeichnet. Professor Dr. Peter Dominiak, Präsident der Universität Lübeck, ruft dazu auf, den Nazi-Marsch zu verhindern: Wortlaut

Eine gute Übersicht über zahlreiche Aktionen findet man auf der Seite des Vereins für Toleranz und Zivilcourage Neumünster e.V.: Verein

Feb 16 2012

Breites Bündnis gegen NPD-Demo am 1. Mai und gegen Club 88

In Neumünster bewegt sich etwas – endlich. Das Bündnis gegen Rechts, der Runde Tisch für Toleranz und Demokratie sind sich einig: die Nazis haben am 1. Mai nichts in Neumünster zu suchen. Es ist bedauerlich, daß die für den 14. Februar angesetzte Ratsversammlung, die eine Resolution verabschieden wollte, aus formalen Gründen abgesetzt wurde. Die nächste Ratsversammlung wird nun erst am 27. März, kurz vor dem NAZI Aufmarsch in Lübeck, stattfinden. Die Kieler Nachrichten und der Holsteinische Courier berichten wie folgt:
Kieler Nachrichten
Holsteinischer Courier
Der HC kündigt u.a. an, den Text von Tuvia Tenenbom „Unter Kameraden“, den die „Jüdische Allgemeine Zeitung“ vor kurzem abdruckte, am kommenden Samstag zu veröffentlichen. Mehr dazu unter dem Artikel „Staatsanwaltschaft sieht keine Möglichkeit rechtliche Schritte einzuleiten“


Angelika Beer bei Twitter:
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