Jul 07 2020

Polizei durchsuchte Famous-Tattoo Studio in NMS

Wie der Holsteinische Courier heute berichtet, durchsuchte die Polizei das Famous-Tattoo Studio am Großflecken Neumünster. Die Kampagne „Kein Fame für Famous“ hat Einzelheiten zusammengetragen und auf ihrem Blog veröffentlicht: Kein Fame

Jul 06 2020

Trotz Corona, Tolzi lädt ein zur MV am 14. August 2020 um 18:00 DGB, NMS

Nach dem Lock down, der uns gezwungen hat, alle geplanten größeren Aktivitäten einzustellen, wollen wir trotz Corona einen Blick nach Vorn werfen. Auf der Mitgliederversammlung am 14. August geht es u.a. um die Neuwahl des Vorstandes und die Planungen der Vereinsaktivitäten im 2. Halbjahr 2020 sowie im Jahr 2021. Näheres entnehmt bitte der Tolzi – Website Tolzi. Wir freuen uns darauf, Mitglieder und Intessierte zu begrüßen.

Mai 17 2020

Kundgebung gegen Nazis und Rocker in Neumünster am 18. Mai 2020 um 17:00 Uhr!

Nach dem erfolgreichen Protest der Kampagne „Kein Fame für Famous“ ist der Tattoo Laden aus der Holstengalerie Neumünster ausgezogen. Für den 18. Mai haben Nazis und Rocker eine Neueröffnung zusammen mit „Notorious“ am Großflecken in Neumünster angekündigt.
Unter dem Motto „Kein Fame für Famous und Notorious – Schöner leben ohne Naziläden“ ruft die Kampagne für Montag zu einer Kundgebung auf. Die Corona-Massregeln werden berücksichtig: 2 Meter Abstand und Mund-Nasenschutz.

Hier geht es zum Aufruf: KeinFame für Famous und Notorious 18Mai2020

Alle Informationen zur Kundgebung und zur Kampagne gibt es hier: KeinFame

Apr 27 2020

No Fame für Famous – wie ein Tattoo-Studio aus bester Geschäftslage vertrieben wurde

Andreas Speit schreibt in der Taz vom 16. April 2020, dem „Rechten Rand“, über das Schicksal des Tattoo-Studions in der Holstengalerie Neumünster. „Wie ein Tattoo-Studio aus bester Geschäftslage vertrieben wurde“: Taz

Ein guter Erfolg für die Kampagne „Kein Fame für Famous“ – allerdings es gibt weiter viel zu tun: Borchert und Stutz betreiben nun ein anderes Tattoo-Studio am Großflecken in Neumünster.

Apr 04 2020

Kein Fame für Famous: Tattoo-Studio Holstengalerie ist dicht – Umzug

Gründe gibt es viele dafür, und alle spielen eine Rolle. Es begann mit dem Protest „Kein Fame für Famous – Schöner leben ohne Nazi-Läden“, es folgte die Räumungsklage gegen das Tattoo Studio, dann kam Corona – und damit auch die Schließung aller Tattoo-Läden.
Was aufmerksame Beobachter die letzten Tage schon verfolgten, war nicht nur die Schließung des Famous in der Holstengalerie, sondern der Auszug! KN Online berichten heute wie folgt: KN-Umstrittenes Tattoo-Studio geräumt2020-4-4-

Natürlich ein Grund für Freude für die Kampagne, aber es scheint sich nur um einen Umzug ins Notorius zu handeln, also in Neumünster, Großflecken. Wir bleiben wachsam und die Forderung nach Schließung rechtsextremer-Rocker- Tattoo-Läden bleibt!

Feb 17 2020

Erkenntnisse nach dem Nazi Konzert in der Titanic – Kieler Sicherheitsfirma Wilms – präsent mit Nazis

Es gibt vieles zu berichten rund um das Nazi Konzertam Samstag, 15.2. in der Titanic. Hier die Hinweise auf Verbindungen der Nazis mit einer „renomierten“ Sicherheitsfirma, Wilms
Kieler Sicherheitsfirma beschäftigt Mitarbeiter aus dem Umfeld verbotener und militanter Neonazi-Gruppierung „Combat 18“
„Als Schaffensgrundlage unserer Mitarbeiter steht ihre Individualität und Zuverlässigkeit im unmittelbaren Zusammenhang mit der Identifikation zum Unternehmen. Darum ist die Persönlichkeit unserer Mitarbeiter ein wichtiger Faktor bei der intensiven Zusammenarbeit mit den Kunden.“ So heißt es auf der Website der Wilms Sicherheit GmbH aus Kiel.
Mit der Individualität meint es die Firma Wilms offensichtlich zu genau, denn ein Mitarbeiter der Firma besuchte am 15. Februar 2020ein Rechtsrock-Konzert in der Nazikneipe „Titanic“ in Neumünster. Dort spielte die berüchtigte Rechtsrock-Combo „Oidoxie“ auf.
Er ist zu sehen, wie er die Gaststätte betritt:

Quelle 1 und 2: Pixelarchiv pixelarchiv
Pixelarchiv
Dieses Pixelarchiv beinhaltet die gesamt Fotostrecke des Abends rund um die Titanic.

Es ist kein Geheimnis, dass Sicherheitsfirmen immer wieder Mitarbeiter aus der rechtsextremen Szene beschäftigen. So wurde im Januar 2019 bekannt, dass die Firma CMS Sicherheit den ehemaligen Gitarristen der Neonazi-Band Faustrecht, Rainer Butscher, als »Einsatzleiter« beschäftigte.
Auf telefonische Nachfrage teilte der Geschäftsführer von CMS Sicherheit mit, dass es ihm egal sei, was seine Mitarbeiter privat machten.
Wenn man weiß, dass die Firma Wilms im Bereich Objekt- und Eventschutz arbeitet sowie Dienstleistungen für Veranstaltungen anbietet, z.B. auch für die Stadthalle Neumünster, wird einem angst und bange. Werden solche Kräfte doch auch für Parkplatzeinweisungen, Kassiertätigkeiten, Ordnertätigkeiten, Taschenkontrollen und Streifengänge eingesetzt.
Auf der Website von Wilms Sicherheit heißt es, dass die Mitarbeiter auf Wunsch „im voraus“ (sic!) persönlich vorgestellt werden.
Das AFA Netzwerk Neumünster möchte diesen Besucher eines Combat-18-Konzerts nicht persönlich vorgestellt bekommen, sondern würde es begrüßen, wenn dieser Mitarbeiter schleunigst aus der Sicherheitsfirma entfernt wird.

Feb 14 2020

Demo und Kundgebung gegen Oidoxie Nazi Konzert morgen genehmigt

Sowohl die Demonstration (Treffen 17:00 Hauptbahnhof) als auch die Zwischenkundgebung am Goebenplatz / Walter Hohnsbehn Strasse sind angemeldet und genehmigt.
Die Stadt Neumünster hat dazu folgende Pressemitteilung rausgegeben:

Feb 11 2020

Update zum Oidoxie Rechtsrock – Erklärung des Runden Tisches – zum 15.2.

Auf der gestrigen Sitzung haben die Teilnehmer des Runden Tisches für Toleranz und Demokratie der Stadt Neumünster einstimmig eine Erklärung zum Konzert der Dortmunder Rechtsrock-Band Oidoxie am 15.02.2020 in der Titanic verabschiedet!
Auszug aus der nachstehenden Erklärung:

Der Runde Tisch stellt hierzu fest:

Das in der Titanic angeküdigte Oidoxie-Konzert darf nicht stattfinden!
Friedlicher Protest gegen das Oidoxie-Konzert solllte von allen demokratischen Kräften unterstützt werden!

Hier geht es zur Pressemitteilung!
RT_TuD_Pressemitteilung_Oidoxie_Konzert_Titanic_20200215

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