Aug 23 2010

Soltauer Gespräche: Vortrag über den Krisenbogen der Welt und Defizite der EI

Am 17.August 2010 hielt Angelika vor ca. 100 Gästen einen Vortrag im Rahmen der “Soltauer Gespräche”. Unter dem Titel “Die Europäische Union im 21. Jahrhundert – globaler oder regionaler Akteur für mehr Sicherheit?” analysierte Angelika Beer die außen- und sicherheitspolitischen Herauforderungen für das 21. Jahrhundert und ging auf die Notwendigkeit einer neuen Euro-Atlantischen Sicherheitsstrategie ein. Die derzeitige Rolle der EU, die sich selbst “globaler Akteur” nennt, sieht Beer ehr kritisch. die anschließende Diskussion drehte sich um die aktuelle Situation in Afghanistan und die Frage, welche Auswirkungen die dramatische Flut in Pakistan auf die Sichehreit der gesamten Region hat.
Das ganze “Soltauer” Programm im Netz:
Soltauer Friedensgespräch

Aug 13 2010

Angelika Beer sprach vor Teilnehmern des Goodfield Seminars über Kondlikttransformation auf der Friedensburg Stadt Schlaining

Angelika Beer, Vorsitzende des Parlamentarischen Netzwerkes für Konfliktprävention wurde für den 5. August nach Österreich eingeladen, um vor dem Kurs für Konflikt Transformation eine Rede zu halten. Die ca 20 Teilnehmer und Teilnehmerinnen des IPT Specialurses atten die in Europa einmalige Gelegenheit, eine Woche Trainingsprogramm mit Prof. Barry A. Goodfield und Prof Michael I. Levy abzuhalten. In ihrer KeynoteASPR5Aug2010″>Festansprache< bei der Schlußzeremonie betonte Angelika Beer die Notwendigkeit, daß zukünftig auch Politiker und Abgeordnete spezielle Kurse über Konfliktprävention und Konflikttransformation belegen sollten. Hier geht es zur Internetpräsenz des Friedenszentrums

Einen Bericht zur Veranstaltung finden Sie im neuesten Newsletter des Parlamentarischen Netzwerkes für Konfliktprävention. Klicken Sie hierzu bitte einfach auf das Logo oben auf dieser Seite.

Apr 02 2010

Parlamentarisches Netzwerk für Konfliktprävention im Deutschen Bundestag

Am 25. März 2010 wurde erstmals das vom EastWest Institut initiierte Parlamentarische Netzwerk für Konfliktprävention und Menschliche Sicherheit im Deutschen Bundestag vorgestellt. Während der zweistündigen Sitzung wurde über Konfliktprävention in Afghanistan, über den Vorschlag des EWI für eine Euroatlantische Sicherheits Strategie und das strategiesche Konzept der NATO diskutiert. Botschafter Günter Overfeld (EWI Brüssel) und Angelika Beer (Co-Vorsitzende des Netzwerkes) schlugen vor, in Zukunft mit dem gerade gegründeten Unterausschuß “Zivile Krisenprävention und vernetzte Sicherheit” zu kooperieren.

Mrz 31 2010

7. Weltweite Sicherheitskonferenz des EWI

Vom 16. bis 18. Februar 2010 fand in Brüssel die 7th Worldwide Security Conference des East West Instituts “Forging collective action for a safer and better world” statt: www.ewi.info

Als Co-Chair des vom EWI initiierten “Parliamentarians for Conflictprevention and Human Security” konnte ich die spannenden Themen Climate Security, Verhandlungen mit den Taliban uvm. mitdisutieren.
Den ausführlichen Bericht zur eintätigen Afghanistan-Konferenz “Alternative Futures for Afghanistan and the Stability of Southwest Asia” finden Sie hier:
BRX_CONS_Final_March2010

Mrz 09 2010

Rußland in die NATO?

Mit einem bemerkenswerten Artikel des ehemaligen Verteidigungsministers Volker Rühe u.a. wird die Debatte über die zukünftige Euro-Atlantische Sicherheitsstruktur neu belebt. Unter der Überschrift “Die Tür öffnen” plädieren die Autoren im Spiegel für den Beitritt Rußlands in die NATO. Ein Lesetipp:
Rühe Spiegel 8mar10
Rühe Spiegel 8mar10 (1)

Feb 10 2010

Internationale “Security Jam” Sicherheitskonferenz online

Vom 4. bis 9. Februar fand die “The Security Jam” – online Global Security Brainstorming statt. Ein interessanter Versuch, online aber vertraulich über alle aktuelle Fragen der Außen und Sicherheitspolitik zu diskutieren. Angelika Beer hat sich in dem Forum Sicherheitsstrukturen beteiligt. Hier der Link
online-Security

Feb 10 2010

Schikane bei Gebirgsjägern in Mittenwald

Abgelegt unter Krisenprävention

Die gestern bekannt gewordenen Rituale bei Gebirgsjägern in Mittenwald sind ein Skandal, aber kein Einzelfall. Es waren Gebirgsjäger aus Mittenwald, die 2003 Mit Totenschädeln in der Hand während des Afghanistan-Einsatzes vor der Kamera posierten – und auch der Untersuchungsausschuß “Rechtsextreme Vorfälle in der Bundeswehr” in den 90 Jahren, hatte Vorfälle in der Gebirgsjägereinheit aufzuklären.

Wie kann es passieren, daß diese seit Ende der 80iger Jahre eingebürgerten Rituale, die ein Verstoß gegen die Würde des Menschen und gegen die Innere Führung der Bundeswehr sind, noch heute gepflegt werden?

Die erste Reaktion von Bundesminister zu Guttenberg ist kurz und militärisch markant: ” Aufklären, Abstellen, Konsequenzen ziehen” – aber politisch unzureichend. Er ist Inhaber der Befehls- und Kommandogewalt und nicht mehr Fahnenjunker der Reserve. Die Verantwortung liegt bei den Vorgesetzten, die nicht beteiligt waren aber es gewußt haben. Sie liegt aber auch beim Verteidigungsminister, dem Generalinspekteur und den Mitgliedern des Verteidigungsausschusses. Sie sind verantwortlich dafür, daß die Innere Führung nicht Opfer des Transformationsprozesses der Bundeswehr und auch nicht Opfer einer Bundeswehr im Einsatz wird. Falsch verstandener Kameradschaft und Heldenkult in den Streitkräften muss entschieden und langfristig der Boden entzogen werden.

Angelika Beer im Interview bei Radio 4 Bremen am 10. Februar ab 12:00. Der Link: Gebirgsjäger

Jan 25 2010

Euro-Atlantic-Security Thema auf der Sicherheitskonferenz

Am 18. Januar 2010 hat Angelika Beer als Co Chair des Parlamentarischen Netzwerkes des East West Instituts an der Diskussion “Europäische und Transatlantische Sicherheit im Jahr 2010″ – Ausblick auf die 46. Münchener Sicherheitskonferenz – 18:00 Bayerische Vertretung in Berlin teilgenommen. Die Vorschläge des EWI zu einer neuen Euro Atlantischen Sicherheitsstrategie werden wie auch die Vorschläge Medejews Teil der Diskussion auf der Münchener Sicherheitskonferenz vom 5. bis 7. Februar sein. Der Link zur Konferenz:
www.securityconference.de /
Der Bericht zur Veranstaltung auf unserer Netzwerk Seite:

Munich-Security

Nov 26 2009

Landminen – und was mich wirklich wütend macht

Abgelegt unter Krisenprävention

Da war es schon erstaunlich und befremdlich genug, daß US Präsident Barack Obama – kaum im Amt – als Friedennobelpreisträger 2009 nominiert wurde, ohne in der Praxis einen “Friedenserfolg” vorweisen zu können. Es reicht bei weitem nicht aus, von einer Abkehr der Bush Politik zu reden. Ob Obama es schafft, eine Politik, die sich zu Recht Friedenspolitik nennt, zu praktizieren wird die Zukunft erweisen.

Vollkommen unakzeptabel ist seine Weigerung, jetzt das Verbot von Landminen zu unterzeichnen und zu ratifizieren. Ein Friedensnobelpreisträger, der angibt, die Auswirkung dieser Massenvernichtungswaffe erst noch prüfen zu müssen, hat den Preis nicht verdient.
Die Ironie der Geschichte: 1997 hat die internationale Kampagne gegen Landminen den Friedensnobelpreis erhalten, weil es uns gelungen war (ich habe die Kampagne damals für Medico International, Frankfurt, in Deutschland koordiniert) die internationale Ächtung von Anti-Personen-Minen durchzusetzen.
Der Kampf geht also weiter! Unterstützen Sie die Kampagne gegen Landminen: <"http://www.landmine.de">

Okt 31 2009

Ukraine: Blick zurück und nach vorn

Abgelegt unter Krisenprävention

Vom 24.-27. Oktober fand in der Ukraine/Lviv eine vom East West Institut (EWI) eine internationale Konferenz unter dem Motto “For Our Freedom and Yours! For Our Common Future!” statt. Als co-chair des “parliamentarians network for conflictprevention and human security” habe ich die Schwerpunkte auf die Frage der Energiesicherheit sowie einer neuen Euro-Atlantischen Sicherheitsstrategie gelegt. Grundlage hierfür ist eine vor kurzem vom EWI veröffentlichte Studie “Euro-Atlantic Security: One Vision, Three Paths”. Zum Weiterlesen: EuroAtlanticSecurity

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